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Mission gegen den Terror
Ein Film von Bernie Dwyer und Roberto Ruiz


Mission gegen den Terror

"Mission gegen den Terror" von Bernie Dwyer und Roberto Ruiz ist eine in irisch-kubanischer Koproduktion entstandene Dokumentation über den Fall der fünf kubanischen Männer, die zwischen 15 Jahren und zweimal lebenslänglich plus 15 Jahren wegen Verschwörung zu Spionage und damit verbundener Anklagen inhaftiert wurden. Die Verteidigungsanwälte der "Cuban Five" (als die Gerardo Hernández, Ramón Labañino, Fernando González, René González und Antonio Guerrero bekannt wurden), bestehen darauf, dass die Männer keine Spione sind, nie eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA darstellten, sich nie der Gewalt bedienten und fälschlich verurteilt und extrem hoch bestraft wurden. Das, worauf die Cuban Five und ihre Anwälte bestehen, und worauf Dwyers und Ruizs Dokumentation überzeugend hinweist, ist, dass die Männer in Wirklichkeit versuchten, weitere Gewalttaten gegen Kuba und sein Volk sowie gegen die Vereinigten Staaten selber durch die Unterwanderung von rechtsradikalen in Süd-Florida ansässigen Terrororganisationen zu verhindern.

Doch die leidige Geschichte des antikubanischen Terrorismus, der von den USA herbeigeführt wird, beginnt nicht mit der Gerichtsverhandlung dieser fünf Männer. "Mission gegen den Terror" dokumentiert 45 Jahre dessen, was ein Ex-CIA-Agent den von Terrorgruppen gegen Kuba ausgeführten über 45 Jahre andauernden ‚unerklärten Krieg' nennt, der zu beiden Seiten der Straße von Florida viele Menschenleben kostete. Durch Interviews mit einigen der Hauptprotagonisten in diesem blutigen verdeckten Krieg präsentiert die Dokumentation den verstörenden Beweis, dass das so genannte ‚Land of the Free' (Land der Freien) eigentlich ein Zufluchtsort für einige der schlimmsten Kriminellen und Killer der Welt ist.
Koregisseur Roberto Ruiz sagte, dass die Dokumentation deshalb so stark ist, weil gleichzeitig die Tatsachen über antikubanischen Terrorismus und die Ungerechtigkeit im Fall der Cuban Five so beunruhigend sind:
"Es gibt keine Rhetorik in der Dokumentation. Es ist etwas sehr direktes. Wir nennen die Fakten. Es gibt keine Fiktion. Wir erzählen, wie es passiert ist."
Kuba 2004, span./englisch mit deutschen Untertiteln, 5,00 €


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